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Der Bergbau in künstlerischen Darstellungen.

Volkskunst vom Rammelberg Goslar.
Die Stadt Goslar und das Bergbaugebiet am Rammelsberg nach einem Stich von Zacharias KOCH 1606.
Der Stich zeigt 8 von 112 Gruben und den Entwässerungsstollen "Julius Fortunatus (auch Meißnerstollen)"
der 2600 Meter weit und 64 Meter tief unter die Gruben getrieben ist.




Diorama über den Bergbau am Goslarer Rammelsberg.
Diese reizvolle Plastik (ein Buckelbergwerk) zeigt hinter Glas bergmännische Hohlräume wie Schächte, Strecken,
Weitungen und alle bergmännischen Tätigkeiten.
Über Tage sind rechts Tätigkeiten im Steinbruch dargestellt, die linke Seite zeigt den Maltermeisterturm und Gebäude.
Dieses nichtdatierte Beispiel volkstümlicher Kunst stammt aus einer Goslarer Bergmannsfamilie.








 

Dreiteiliges Wanddiorama über den Rammelsberger Bergbau mit Zinnarbeiten.



Details:


Der obere Teil zeigt die Fotografie einer Gedenktafel aus Wissenbacher Schiefer, die vom Goslarer
Bildhauer Rudolf NICKEL geschaffen wurde und vor der ehemaligen Hauptverwaltung der
PREUSSAG-Metall in Goslar 1968 zur 1000 Jahr Feier des Rammelsberger Bergbaues aufgestellt wurde.

Links ist das Bild mit der Replik einer Goslarer Silbermünze von 1705 geschmückt.
Die Münze zeigt auf der Vorderseite das Siegel der Kaiserstadt Goslar.


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Der mittlere Teil zeigt eine Gegenüberstellung "historischer - moderner Rammelsberger Bergbaubetrieb"
und die Bergleute dieser Epochen.

Die 6,5 cm hohen Figuren aus handbemaltem Zinnguß sind technisch und künstlerisch hervorragend gearbeitet,
sie wirken deshalb besonders eindringlich auf Kenner des Rammelsberger Bergbaues.
Sie sind bei den Figuren des Glockenspiels am Kämmerergebäude des Goslarer Marktplatzes wiedererkennbar.

Zwischen den Figuren befinden sich Stufen mit echten Rammelsberger Erzen, die rechts historisch durch
sogenanntes "Feuersetzen" (Zermürbung des Erzes durch große Hitze und anschließender schneller Abkühlung),
links modern über die Herstellung von Sprenglöchern hereingewonnen wurden.




Durch die dahinterstehenden Türstöcke (Holzausbauten) wird Einblick gewährt auf Fotos der historischen und
der modernen Betriebssituation.
Rechts sieht man eine historische Weitung mit Feuersetzen und Hunteförderung;
links die moderne Arbeitsweise mit Sprengtechnik, Scheibenabbau,Streckenausbau, Luttenbewetterung und
Förderung durch eine Schaufellademaschine.






Historische Erzgewinnung.
 



Moderne Erzgewinnung.

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Der untere Teil zeigt eine Serie von flachen aber trotzdem plastisch wirkenden Zinnfiguren
mit denen historische bergmännische Tätigkeiten am Rammelsberg dargestellt werden.
Die nur max. 3 cm hohen handbemalten Figuren stammen aus dem Goslarer Zinnmuseum.












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